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Online Marketing Blog

Warenkorb­abbrüche

Wieso Sie weniger verkaufen als Sie könnten

Viele werden das Problem wohl kennen – unzählige Stunden an Arbeit fliessen in einen Onlineshop, gefüllt mit Produkten von denen man persönlich absolut überzeugt ist und investiert dann noch viel Geld in umfangreiche Marketingmassnahmen.
Nach einiger Zeit dann erste Erfolge: Nutzer gelangen auf die Website, die Sitzungsdauer stimmt, Produkte werden in den Warenkorb gelegt und dann … nichts.

Wenn Ihr Onlineshop trotz relevanter Nutzer keine Verkäufe generiert, kann mit Hilfe von E-Commerce-Tracking genau gesehen werden, wie viele Ihrer potenziellen Käufer zu den sogenannten Warenkorbabbrechern gehören.

Doch woran kann es liegen, dass Sie eine Vielzahl von Warenkorbabbrüchen bei Ihrem Onlineshop verzeichnen?

Wir haben Ihnen die häufigsten Gründe für Warenkorbabbrüche aufgeführt:

1. Komplizierter Checkout-Prozess

Viele Nutzer sind genervt von unnötig komplizierten Checkout-Prozessen. Halten Sie daher den Weg vom Warenkorb zum Kauf möglichst simpel und vermeiden Sie repetitive Aktionen und Formulare.

2. Hohe Versandkosten oder lange Versanddauer

Hohe Versandkosten oder eine lange Wartezeit können potenzielle Käufer schnell demotivieren. In der heutigen Zeit sind hohe Versandkosten für User schnell ungewöhnlich. Bieten Sie daher beispielsweise gratis Versand ab einem Einkauf von CHF … an – so motivieren Sie Ihre Kunden, weiter einzukaufen, statt sich auf einer anderen Website umzusehen.

3. Fehlende Kostentransparenz

Viele Onlineshop-Betreiber sind sich der Problematik hoher Versandkosten bewusst. Doch statt die Kosten zu senken, werden die Versandkosten erst spät im Checkout-Prozess angezeigt oder gar im Total “versteckt”. Seien Sie also transparent und erwähnen Sie allfällige Kosten. Weisen Sie vielleicht sogar darauf hin, dass je nach Empfängerland noch Zoll hinzukommen kann.

4. Registrierungspflicht

Es ist zweifelsfrei hilfreich, Nutzerinformationen zu sammeln. Ausserdem bestellt ein registrierter Nutzer statistisch gesehen häufiger und bildet so eine Loyalität zu einem Shop. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Onlineshops im Bestellprozess ein Anmelde-/Registrierungsfenster einblenden. Meist wollen Nutzer jedoch schnellstmöglich bestellen und die Seite wieder verlassen. Erlauben Sie daher einen Gast-Checkout und senken Sie so die Rate der Warenkorbabbrüche.

5. Fehlende Zahlungsoptionen

Die meisten regelmässigen Online-Shopper haben bereits eine bevorzugte Zahlungsmethode. Egal, ob das nun Zahlen auf Rechnung, per Kreditkarte, PayPal oder Twint betrifft. Wenn ein Onlineshop beispielsweise nur Zahlung per Kreditkarte anbietet, aber ein Nutzer die Karte entweder gerade nicht dabei hat, oder gar keine besitzt, so bleibt nichts anderes übrig als ein Warenkorbabbruch.

6. Gutscheincodes

Obwohl Gutschein- und Promocodes im Grossen und Ganzen toll sind und die Anzahl an Verkäufen nach oben schnellen lassen können, können Felder für Codes auch den gegenteiligen Effekt erzielen. Denn ein versierter Onlineshopper begibt sich aufgrund solcher Felder im Checkoutprozess meist direkt auf die Suche nach Gutscheincodes oder Rabatten und bricht somit häufig den Warenkorb ab, oder kehrt nicht mehr zurück, weil er keinen Gutschein im Netz findet.

7. Fehlende Produktinformationen

Inhaltsstoffe, Masse, Anschlussmöglichkeiten und vieles mehr – Nutzer sind heutzutage sehr viel bewusster geworden und interessieren sich dafür, wo ein Produkt herkommt oder was es enthält. Fehlende Informationen können daher zu einem Vertrauensverlust und in weiterer Folge zu Warenkorbabbrüchen führen.

8. Fehlende Vertrauenswürdigkeit

Von unverschlüsselten Zahlungs-Websites bis hin zu Rechtschreibfehlern und fehlendem Impressum gibt es für Nutzer einige Hinweise darauf, ein Onlineshop könnte nicht vertrauenswürdig sein. Geben Sie Nutzern also ein sicheres Gefühl und erklären Sie vielleicht vorab was im nächsten Schritt passiert.

9. Langsame Website

Nichts ist ärgerlicher als eine Website, die lange Ladezeiten aufweist. Gerade bei Bestellprozessen kann dies dazu führen, dass Nutzer den Kauf abbrechen.

10. Rückgabe-Richtlinien nicht zufriedenstellend

Keine Informationen zum Rückgaberecht oder zusätzliche Rücksendekosten führen häufig zu Warenkorbabbrüchen. Führen Sie also am besten im Footer einen Punkt, der den Prozess für Versand und Rückversand genau erklärt.

Ein zusätzlicher Punkt sind “Windowshopper”

Wie auch beim klassischen Shopping gibt es immer wieder Personen, die sich “nur umsehen” wollen. Gegen solche Warenkorbabbrüche lässt sich leider nichts machen. Man kann jedoch einen Nutzer durch automatisierte E-Mails dazu bewegen, zu einem späteren Zeitpunkt einen Kauf zu tätigen.

Sehen Sie in Ihrem Analysetool eine Häufung von Warenkorbabbrüchen, oder erstellen Sie gerade einen Onlineshop und wollen eine professionelle Umsetzung und optimale Performance sicherstellen, so waren diese Tipps hoffentlich hilfreich.

Sie haben weitere Fragen oder wünschen eine umfassende Beratung zu verkaufsoptimierten Onlineshops?
Unsere Web-Experten stehen Ihnen natürlich gerne zur Seite.

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Jan Schneider
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