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Online Marketing Blog

Google News Oktober 2021

Im aktuellen Blogbeitrag stellen wir Ihnen zwei Änderungen für Google Ads vor und erklären, was sie für Werbetreibende bedeuten werden.

Google Ads – Data Driven Attribution wird neuer Standard

Statt des Attributionsmodells “Letzter Klick” wird Google zukünftig wohl “Datengetriebene Attribution” als neuen Default einsetzen.

Nutzer interagieren unter Umständen mit mehreren Anzeigen eines Werbetreibenden, bevor sie eine Conversion durchführen. Mit dem Attributionsmodell wird festgelegt, welcher Wert im Falle einer Conversion den einzelnen Anzeigeninteraktionen beigemessen werden soll.

Häufig wird der Erfolg von einzelnen Elementen in der Onlinewerbung anhand des letzten Klicks gemessen. Das heisst, dass der gesamte Wert einer Conversion der zuletzt angeklickten Anzeige und dem zugehörigen Keyword zugeordnet wird. Anzeigeninteraktionen, die vorher erfolgt sind, und somit der Rest des Conversion-Pfades, werden ignoriert.

Das von Google empfohlene Attributionsmodell ist die datengetriebene Attribution, bei der die Pfade von Nutzern, die eine Conversion durchgeführt haben, mit denen der anderen verglichen werden.
So werden jene Muster für die Interaktionen mit Anzeigen identifiziert, die zu Conversions führen.

Bisher war diese Option nur für Konten und Conversions verfügbar, die ausreichend Daten sammeln konnten.
Bis zum Beginn des nächsten Jahres ist jedoch geplant, dass die datengetriebene Attribution in allen Google Ads-Konten als Standardeinstellung ausgewählt ist.

adwords

Erweiterte Textanzeigen haben bald ausgedient

Eine weitere Google-Änderung wurde auch auf der Anzeigen-Ebene angekündigt.

Erweiterte Textanzeigen, also die klassischen Google Ads-Anzeigen bestehen aus drei Titeln und zwei Beschreibungen, während bei responsiven Suchanzeigen (RSA) bis zwischen drei und fünfzehn Varianten für die Anzeigentitel und bis zu vier Beschreibungen eingegeben werden können.

Schon länger ist bekannt, dass responsive Suchanzeigen den erweiterten Textanzeigen vorgezogen werden.

Der Vorteil der RSA liegt in den vielen Kombinationsmöglichkeiten, die durch die Varianten entstehen. Das ist gut für die Anzeigenleistung in Google Ads, weil häufiger Anzeigen ausgeliefert werden können, die zu den Suchanfragen von potenziellen Kunden passen.

Bisher konnten beliebig viele RSAs und erweiterte Textanzeigen erstellt werden.
Mit der Änderung, die ab dem 30. Juni 2022 in Kraft tritt, können keine erweiterten Textanzeigen mehr erstellt oder bearbeitet werden.
Die bis zu diesem Zeitpunkt erstellten Anzeigen werden aber weiterhin ausgeliefert und die dazugehörigen Berichte zur Leistung sind ebenfalls verfügbar.

Sie möchten wissen, was diese Änderungen für Ihre Suchanzeigen auf Google Ads bedeuten oder wünschen eine Optimierung Ihrer Anzeigen?Melden Sie sich für ein unverbindliches und kostenloses Beratungsgespräch!

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Jan Schneider
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Jan Schneider
CEO