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Online Marketing Blog

CTR steigern

Conversions, CPC, CPM, CPA, CPV … Im Online Marketing wird mit Fachbegriffen und Abkürzungen nur so um sich geworfen.
Eine der wohl wichtigsten Kennzahlen sollten Sie aber auf jeden Fall kennen: Die Klickrate oder auch CTR (Click-Through-Rate).

Im folgenden Blogbeitrag erfahren Sie, worum es sich bei der Klickrate handelt und welche Schritte Sie ergreifen können, um diese zu verbessern.

Was genau ist die Klickrate?
Die Klickrate beschreibt das Verhältnis zwischen den Klicks auf eine Anzeige und deren Einblendungen (Impressionen).
Wird eine Anzeige beispielsweise 1’000 Mal eingeblendet und davon 25 Mal angeklickt, so beläuft sich die CTR dieser Anzeige auf 2.5 Prozent (25/1’000).

Was für eine Bedeutung hat die CTR im Marketing?
Neben E-Commerce-Werten als Mittel zur Performance-Bewertung lassen sich Marketing Kampagnen auch nach Conversions bewerten.
In der Regel korreliert eine hohe CTR mit höheren Conversion-Raten, aber auch wenn dem nicht so sein sollte, lassen sich daraus wichtige Schlüsse ziehen.
Etwa, wie ansprechend und relevant eine Anzeige ist.

Wenn eine Anzeige beispielsweise eine hohe Klickrate bei einer eher niedrigen Conversion-Rate aufweist, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass die angespielte Zielgruppe zu breit ist oder die Landingpage nicht mit der Aussage der Anzeige übereinstimmt.

CTR bei Displaykampagnen
Besonders wichtig ist die CTR bei der Displaywerbung, wenn als Gebotseinstellung der CPM („Cost per Mille“) beziehungsweise Tausend-Kontakt-Preis gewählt wird. Hier entstehen Kosten, sobald eine Anzeige ausgeliefert wird, und nicht, wie bei der Suchwerbung, erst beim Klick darauf.

Was ist eine “gute” CTR?
Wie so oft im Online-Marketing, gibt es auch für die Klickrate keinen generellen “guten Wert”. Je nach Werbekanal, Branche, Werbemittel und Kontext kann eine andere CTR als zufriedenstellend oder zu gering eingestuft werden.

Eine WordStream-Studie aus dem Jahr 2018, zeigt, wie unterschiedlich die durchschnittliche CTR für verschiedene Branchen, getrennt nach Suchnetzwerk und Display-Netzwerk sein kann.
Die durchschnittliche Klickrate für Suchwerbung beläuft sich dieser Studie zufolge auf 3.17 %, während Displaywerbung im Durchschnitt eine CTR von 0.46 % erreicht.

Quelle: wordstream.com

Wie kann die Klickrate verbessert/gesteigert werden?

Nachdem Sie nun wissen, was die Klickrate ist und wie Sie die Qualität Ihrer CTR ein wenig einschätzen können, wollen wir Ihnen auch ein paar Tipps mitgeben, wie Sie die Klickrate Ihrer Suchanzeigen optimieren können.

Hier finden Sie 5 Tipps, wie Sie die CTR steigern können:

1. Call-to-Action optimieren
Suchanzeigen sind so konzipiert, dass sie den Benutzer zum Handeln auffordern (Call-to-Action).
Vergessen Sie also nicht, die gewünschte Handlung klar zu vermitteln. Versuchen Sie hier auch herauszufinden, welche Art von Call-to-Action für Ihre Zielgruppe am ansprechendsten wirkt.

2. Splittesting
Um verschiedene Texte, Titel, Landingpages und Call-to-Actions auszuprobieren, empfiehlt sich immer, dies im direkten Vergleich zu betrachten. Erstellen Sie also zum Beispiel eine zweite Landingpage, und leiten Sie mittels A/B-Test 50 % der Nutzer auf diese weiter.
Dasselbe gilt auch für unterschiedliche Call-to-Actions.

3. Longtail-KW
Longtail-Keywords sind Suchbegriffe, die aus mehreren Wörtern bestehen.
Suchen Nutzer nach einem Longtail-Keyword, signalisiert das häufig Kaufbereitschaft.
Wer also beispielsweise nach „Grill” googelt (generisch, head- oder shorttail), will sich vermutlich erst einmal unverbindlich informieren.
Wer hingegen „Weber Spirit Gasgrill” googelt (spezifisch, longtail), ist vermutlich eher kaufbereit. Wenn Sie für Longtail-Keywords dieser Art ein gutes Ranking erreichen können, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Nutzer Ihre Website nicht nur besuchen, sondern dort auch konvertieren und direkt einen Kauf abschliessen.

4. Anzeigenerweiterungen
Bei der Suchwerbung lassen sich verschiedenste Anzeigenerweiterungen einsetzen.
Dabei handelt es sich um zusätzliche Informationen wie Adresse, Telefonnummer, Bewertungen oder Links zu weiteren Unterseite, die Sie mit Ihrer Suchanzeige bereitstellen können. Mithilfe von Anzeigenerweiterungen gestalten Sie Ihre Anzeigen ansprechender und können Nutzer zu verschiedensten Aktionen direkt bei den Suchergebnissen bewegen.
Mit Anzeigenerweiterungen fallen Ihre Anzeigen zudem mehr auf.
So fallen Ihre Anzeigen während wirklich relevanten Mikromomenten mehr auf und Sie erzielen mehr Klicks und wertvolle Nutzerinteraktionen wie Anrufe.

Es gibt Anruferweiterungen, Sitelink Erweiterungen, Erweiterungen mit Zusatzinformationen, Snippet Erweiterungen und einige mehr.

Beispiel für Sitelink und Anruferweiterungen
Beispiel für eine Erweiterung mit Zusatzinformation

5. Anzeigen an verschiedene Nutzergruppen anpassen
Für ein gelungenes Targeting empfiehlt es sich, unterschiedliche Anzeigen für verschiedene Kundensegmente zu entwerfen.
So können Sie ganz gezielt die Wünsche und Probleme der jeweiligen Zielgruppe ansprechen und verschiedene Call-to-Actions austesten, steigern die individuelle Relevanz jeder Anzeige und können mehr Klicks generieren.

Unterstützung gesucht?

Sie wollen noch mehr über die Klickrate wissen oder möchten eine Einschätzung, wie gut Ihre Anzeigen wirklich performen?
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Jan Schneider
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