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Online Marketing Blog

OMAs Guide – Videowerbung

Dieser Beitrag ist Teil des Online Marketing Guides. Weitere Artikel der Serie finden Sie hier.

YouTube ist die zweitgrösste Suchmaschine der Welt und verzeichnet mehr als 3 Milliarden Suchanfragen pro Monat. Laut einer im Jahr 2019 durchgeführten Umfrage, gaben 58 Prozent der befragten Schweizer an, Videos hauptsächlich über YouTube zu konsumieren. Damit ist die Videoplattform sogar noch beliebter als Netflix (Statista). Es zeigt sich somit: Für Werbetreibende ist YouTube ein Kommunikationskanal, der über eine sehr grosse Reichweite verfügt.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie YouTube Kampagnen einrichten können und welche Möglichkeiten Sie haben, Ihre Zielgruppe auf YouTube zu erreichen. 

Schritt 1: Auswahl der richtigen YouTube Anzeigenformate für Ihre Ziele

Bevor es an die eigentliche Erstellung der Kampagnen geht, müssen Sie sich zuerst Gedanken machen, welche Anzeigenformate Sie wählen möchten. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass nicht alle YouTube Ad-Formate für dieselben Ziele geeignet sind.

Ziel 1: Bekanntheit & Reichweite steigern

Bumper Ad

Die Bumper Ads sind 6 Sekunden lange Video Ads und nicht überspringbar. Sie werden vor allem auf Mobilgeräten ausgespielt und eignen sich besonders, hohe Reichweiten zu erzielen.

Überspringbare TrueView In-Stream Ads (vom Typ Reichweite)

Bei diesem Anzeigenformat zahlen Sie pro 1’000 Impressionen (CPM). Sie können dabei festlegen, wie viel Sie bereit sind, für 1’000 Impressionen zu zahlen.

Ziel 2: Kaufbereitschaft erhöhen

TrueView In-Stream Ad (überspringbar)

TrueView In-Stream Ads sind nach 5 Sekunden überspringbar. Werbetreibende zahlen nur, wenn die Anzeige bis zum Ende oder mind. 30 Sekunden angesehen wird, oder wenn Nutzer mit der Anzeige interagieren (Klicks auf Website, Links, etc.).

Ziel 3: Interaktionen erzielen

TrueView for Action

Mit TrueView for Action können Sie Interaktionen mit Ihrer Marke am effizientesten steigern. Vorteil: CTA-Buttons, die unter der Anzeige ausgespielt werden, animieren den Nutzer zur Handlung.

Schritt 2: Grundeinstellungen

Erstellen Sie in Ihrem Google Ads Konto eine neue Kampagne und wählen Sie das entsprechende Ziel, das Sie mit Ihrer YouTube Kampagne erreichen wollen.

Für dieses Beispiel haben wir als Ziel “Produkt- & Markenkaufbereitschaft” ausgewählt und uns für die überspringbare TrueView In-Stream Anzeige entschieden, welche pro Aufruf (und nicht per CPM) bezahlt wird.

Nun können Sie ebenfalls Einstellungen, wie Ihr Budget, die geographische Ausrichtung, sowie die Sprachen festlegen. Diese Konfiguration ähnelt sehr stark den Einstellungen von Display Kampagnen.

Legen Sie zudem den Ziel-CPV fest, also die Kosten, die Sie bereit sind, pro Videoaufruf zu bezahlen. Beachten Sie dabei, dass ein zu niedrig gewählter CPV dazu führen kann, dass Ihre Anzeigen gar nicht ausgespielt werden. Der CPV, den Sie für Ihre Kampagne wählen sollten, ist dabei von verschiedenen Faktoren, wie Zielgruppengrösse und geographischer Ausrichtung abhängig. Für gewöhnlich ist der CPV höher, je spezifischer Sie Ihr Targeting einstellen.

Um den geeigneten CPV zu ermitteln, können Sie die Schätzungen von Google zu Hilfe nehmen:

Schritt 3: Zielgruppeneinstellungen

Nun kommen wir zum wichtigsten Teil der Kampagnen-Konfiguration. Machen Sie sich zu Beginn Gedanken, welche Zielgruppe Sie mit Ihrer Kampagne erreichen möchten. Die Möglichkeiten des YouTube Targetings ähneln auch hier sehr stark denen einer Display-Kampagne.

OMAs Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie bei der Wahl der Zielgruppe auch Ihre Marketingziele im Hinterkopf behalten.

Wenn Sie eine möglichst hohe Reichweite erzielen wollen, sollten Sie Ihre Zielgruppe nicht zu stark eingrenzen bzw. eine Zielgruppe wählen, die noch am Beginn Ihres Entscheidungsprozesses steht. Beispiele hierfür wären z.B. das Targeting nach Interessen, demographischen Merkmalen oder anhand der Charakteristik der Zielgruppe.

Falls Sie für die Kampagne als Ziel “Kaufbereitschaft” oder “Interaktionen” steigern gewählt haben, sollten Sie sich auf Zielgruppen fokussieren, welche im Kaufprozess bereits weiter fortgeschritten sind. Beispiele hierfür sind z.B. das Targeting nach kaufbereiten Zielgruppen, aktivem Suchverhalten oder Absichten der Zielgruppe.

Schritt 4: Videoanzeige erstellen

Nachdem Sie nun die notwendigen Grundeinstellungen vorgenommen und die Zielgruppe definiert haben, können Sie die Videoanzeige erstellen. Wählen Sie dazu das entsprechende YouTube Video aus, das Sie bewerben möchten.

Zudem können Sie die Finale Anzeigen-URL und einen Call-to-Action bestimmen. Die Zeichenzahl beim Call-Action-Button ist auf 15 Zeichen begrenzt, aufgrund des geringen Spielraums empfehlen wir daher “Mehr dazu” oder “Kaufen” zu verwenden.

Geschafft! Ihre YouTube Kampagne ist nun eingerichtet.

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Jan Schneider
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Jan Schneider
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