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Online Marketing Blog

OMAs Guide – Suchwerbung

Dieser Beitrag ist Teil des Online Marketing Guides. Weitere Artikel der Serie finden Sie hier.

Nachdem Sie nun wissen, welche Punkte eine Online Marketing Analyse umfasst und wie Sie sich konkrete Ziele stecken, wird es Zeit, die in Ihrer Strategie definierten Online-Marketing-Massnahmen umzusetzen.
Beginnend mit der Google Suchwerbung, werden Sie in den folgenden Wochen und Monaten Tipps & Tricks für die Umsetzung der wichtigsten Online-Marketing-Massnahmen in OMAs Online Marketing Guide finden.

Vorab sei jedoch gesagt, dass es im Online Marketing kein “Schema F” gibt, das immer zum Erfolg führt. Vieles ist Try-and-Error und wird erst durch eine kontinuierliche Optimierung gut.

Im folgenden Blogartikel könnten Sie über sogenannte “Keyword Optionen” stolpern.
Mit diesen Keyword-Optionen steuern Sie, welche Suchanfragen auf Google die Anzeigenauslieferung auslösen.
Hier finden Sie mehr zu den Keyword-Optionen und wie sie verwendet werden.

Schritt 1: Struktur

Zuerst sollten Sie eine genau überlegte Kampagnenstruktur basierend auf Ihren Zielen und den zu bewerbenden Inhalten erstellen.
Am besten verwenden Sie dafür eine Excel-Tabelle, damit Sie später strukturiert weiterarbeiten können.
Bei einer gut durchdachten Kampagnenstruktur sollten, wenn möglich, alle Schritte im Conversion Funnel der Suche abgedeckt sein.

Denken Sie im ersten Schritt an eine Brand-Kampagne, die Ihnen günstige Klicks und Schutz vor Konkurrenten bieten kann. In der Brand-Kampagne erfassen Sie alle möglichen Suchkombinationen mit Ihrem Markennamen.
Die erste “richtige” Kampagne soll Nutzer abfangen, die an einer Produktart interessiert sind, aber noch keine genaue Vorstellung haben (z.B. Interesse an Grills).
Die zweite Kampagne zielt auf Nutzer ab, die schon eine bessere Vorstellung haben, deren Suche also bereits etwas spezifischer ist (z.B. Interesse an Gas Grills).
In der dritten Kampagne werden dann sehr spezifische Keywords verwendet. Diese zielt auf Nutzer ab, die im Conversion Funnel bereits sehr weit fortgeschritten sind und damit mit hoher Wahrscheinlichkeit kaufbereit sind. (zB. Gas-Grill Modellreihe XY)

Bei Dienstleistungs-Unternehmen kann, anstatt den Conversion-Trichter anhand von Produkten zu definieren, im ersten Schritt auf die Branche und in der spezifischen Kampagne dann auf die genauen Dienstleistungen eingegangen werden. (Zum Beispiel: Autowerkstatt → Reparatur, Service, ..)

Beispiel-Kampagnenstruktur

Schritt 2: Keywordanalyse

Um bei Google gefunden zu werden, müssen Sie in Ihren Kampagnen sogenannte Keywords hinterlegen.
Beginnen Sie mit einem klassischen Brainstorming: Wonach suchen Ihre Kunden? Welche Suchbegriffe gibt ein Laie bei Google ein?

Nehmen Sie dabei Ihre Excel-Datei mit der Struktur zur Hand und ordnen Sie die Keywords den entsprechenden Kampagnen zu.

Obwohl Google-Suchanzeigen auch bei Synonymen ausgespielt werden können, empfiehlt es sich, manche Synonyme zu verwenden (z.B. kaufen/bestellen)

Sehen Sie sich anschliessend auf Ihrer Website und derer Ihrer Mitbewerber um. Vielleicht entdecken Sie so noch einige zusätzliche Keywords, die Ihnen beim Brainstorming entgingen.
Sobald Sie ein Google Ads Konto erstellt haben, können Sie im Google Keyword-Planer das Suchvolumen prüfen und weitere Ideen basierend auf Ihren Keywords erhalten.

Schritt 3: Anzeigen

Wir empfehlen mindestens 1 Responsive Suchanzeige pro Kampagne zu erstellen und alle 10 möglichen Titel und 4 Beschreibungen abzufüllen.

Beachten Sie hierbei die maximale Textlänge von 30 Zeichen mit Leerzeichen bei Titeln und 90 Zeichen mit Leerzeichen für die Beschreibungen.
In den Titeln sind keine Sonderzeichen wie Ausrufezeichen erlaubt.

Anzeigenstruktur Beispiel

Versuchen Sie, unterschiedliche Texte zu schreiben, experimentieren Sie mit “Du” und “Sie”-Ansprachen, verwenden Sie unterschiedliche Call-to-Actions und bauen Sie einige Keywords in Ihre Anzeigen ein.

OMAs Tipp: Je nach Land und Kultur werden Call-to-Actions unterschiedlich aufgefasst; so ist es in der Schweiz zum Beispiel weniger ratsam einen Kunden direkt zu etwas aufzufordern (“Kaufen Sie jetzt”), während passive Aufforderungen (“Jetzt einkaufen”) stattdessen klassischerweise besser funktionieren.

Überlegen Sie sich auch, welche URL dem potenziellen Kunden angezeigt werden soll.
Google Anzeigen werden immer nur mit der Domain (z.B. oma.ag) angezeigt, völlig unabhängig von der jeweiligen Unterseite und Landingpage.
Beispiel: oma.ag/beratung/beratungstermin/ wird in der Anzeige nur als oma.ag dargestellt.

Wenn Sie nicht auf die Startseite leiten, verwenden Sie Pfad 1 und Pfad 2 um dem Nutzer zu zeigen, auf welcher Unterseite er landet. Dabei sind Pfad 1 und Pfad 2 völlig frei wählbar und müssen nichts mit der URL der tatsächlichen Unterseite zu tun haben.
Die URL vom obigen Beispiel kann dann z.B folgendermassen heissen: oma.ag/beratung/kostenlos und wir auf oma.ag/beratung/beratungstermin geleitet.

Pfad Beispiel

Voilà, Sie haben nun Ihre Kampagnen mit Keywords und Anzeigen gefüllt.
Stellen Sie nun noch ein maximales Tagesbudget, gewünschte Sprachen und Standorte für alle Kampagnen ein und Sie können Ihre Suchwerbung starten.

Erfahren Sie im nächsten Beitrag des Ultimativen Marketing Guides, wie Sie gekonnt Displaywerbung schalten funktionierende und Zielgruppen erstellen!

Unsere Google Ads Spezialisten unterstützen Sie gerne auch im Detail bei der Erstellung Ihrer Google Suchwerbung.
Nehmen Sie einfach Kontakt auf und vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch.

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Jan Schneider
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Jan Schneider
CEO