fbpx
Online Marketing Blog

OMAs Guide – Shoppingwerbung

Dieser Beitrag ist Teil des Online Marketing Guides. Weitere Artikel der Serie finden Sie hier.

Im folgenden Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie eine Google Shopping Kampagne einrichten können und was es dabei zu beachten gibt.

Was sind Google Shopping Kampagnen?

Google Shopping Anzeigen sind eine spezielle Kategorie in den Suchergebnissen von Google. Sie werden zuoberst oder am rechten Seitenrand angezeigt.

Beispiel von Google Shopping Anzeigen für den Suchbegriff “grill kaufen”
Beispiel von Google Shopping Anzeigen für den Suchbegriff “grill kaufen”:

Welche Vorteile hat Google Shopping?

Im E-Commerce ist Google Shopping nicht mehr wegzudenken. Die Vorteile, die dieser Kanal für Onlinehändler bietet, liegen auf der Hand:

  • Hohe Relevanz: Potenziellen Kunden werden die Produkte nur eingeblendet, wenn sie danach suchen
  • Alle Infos auf einen Blick: Noch vor dem Klick werden den potenziellen Kunden Details zum Preis, der Beschaffenheit und eine kurze Beschreibung geliefert.
  • Hohe Vergleichbarkeit: Potenziellen Kunden werden Produkte verschiedener Anbieter eingeblendet. Die direkte Vergleichbarkeit schafft so eine optimale Preistransparenz.
  • Weniger unnötige Klicks: Potenzielle Kunden, die aufgrund eines zu hohen Preises gleich wieder abspringen, werden effektiv vermieden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Google Shopping im Online-Marketing-Mix jedes Onlinehändlers vertreten sein sollte. Doch wie genau kann sichergestellt werden, dass das volle Potenzial der Google Shopping Kampagne ausgeschöpft wird? 
In der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigen wir Ihnen, worauf es bei der Erstellung der Kampagnen ankommt:

Schritt 1: Grundeinstellungen

Um mit der Erstellung von Google Shopping Kampagnen starten zu können, benötigt man nicht nur ein Google Ads Konto, sondern auch ein Google Merchant Center (GMC) Konto. Im Merchant Center werden die Produktfeeds (wird im weiteren Verlauf erklärt) angelegt.

Einstellungen Google Merchant Center

Schritt 2: Produktfeed im GMC einreichen

Nachdem Sie nun das Google Merchant Center eingerichtet haben und eine Verknüpfung des Merchant Center Kontos mit dem Google Ads Konto hergestellt haben, können Sie einen Produktfeed hochladen. Der Produktfeed enthält alle nötigen Informationen über die Produkte, für die Sie auf Google werben möchten.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen Produktfeed im Merchant Center einzureichen:

  • Einreichung über Google-Tabellen (nicht empfohlen)
  • Geplanter Abruf: Dies funktioniert insbesondere durch die Bereitstellung der Produktdaten als XML oder TSV-Datei. Diese Möglichkeit wird von vielen CMS-Systemen für Onlineshops als Standardlösung angeboten. Der grosse Vorteil dabei ist die automatische Synchronisation der Daten mit dem Onlineshop – es kann somit gewährleistet werden, dass die Produktdaten (z.B. Preis und Verfügbarkeit) immer auf dem aktuellsten Stand bleiben.
  • Hochladen einer Datei: Ähnlich wie die erste Lösung. Dabei wird der Produktfeed manuell hochgeladen und in einem externen Ort gespeichert (nicht empfohlen).
  • Content-API: Ebenfalls eine Möglichkeit, die eigenen Produkte automatisch an Google auszuspielen. Dies eignet sich besonders für Onlineshops, deren CMS-System keine Standardlösung für einen “geplanten Abruf” bieten.
 
Shoppingfeed Einstellungen

Welche Daten werden von Google für den Produktfeed benötigt?
Google schreibt vor, dass bestimmte Produktdaten zwingend erforderlich sind. Manche Produktdaten sind hingegen nicht unbedingt erforderlich. In der Regel gilt jedoch: Je genauer und aussagekräftiger die Produktdaten erfasst werden, desto effizienter kann Google die Daten verwerten.

Folgende Produktdaten sind für den Feed erforderlich:

  • Produkt-ID: Maximal 50 Zeichen. Jeder Artikel benötigt einen eindeutigen Wert. Hier könne Sie z.B. die Artikelnummer einbauen.
  • Titel: Maximal 150 Zeichen. Formulieren Sie die Beschreibung des Artikels so genau wie möglich. Relevante Keywords und Produkteigenschaften sollten unbedingt im Titel enthalten sein.
  • Produktbeschreibung: Die Produktbeschreibung sollte Ähnlichkeit zur Produktbeschreibung auf der Zielseite haben und die wichtigsten Informationen zum Produkt kurz und bündig zusammenfassen.
  • Link zur Zielseite
  • Bildlink: Die URL des Hauptbildes.
  • Verfügbarkeit: Die Verfügbarkeit Ihres Artikels
  • Preis: Der Preis inkl. MwSt.; achten Sie darauf, dass er mit dem Preis auf der Landingpage und an der Kasse identisch ist
  • Marke: Der Markenname Ihres Produkts (maximal 70 Zeichen)
  • Versandkosten: Die Versandkosten und Versandgeschwindigkeiten Ihres Produkts und die Regionen, in die es versendet wird
  • GTIN (Optional, aber sehr empfehlenswert): Verwenden Sie das Attribut gtin [GTIN], um eine GTIN (Global Trade Item Number) anzugeben. Mit einer GTIN kann Ihr Produkt eindeutig identifiziert werden. Diese spezielle Nummer hilft Google dabei, Ihre Anzeige oder Ihren unbezahlten Eintrag zu optimieren und für Nutzer leichter auffindbar zu machen.

Schritt 3: Shopping Kampagne einrichten

Nachdem Sie nun das Merchant Center erstellt und Ihren Produktfeed hochgeladen haben, können Sie, sofern die Verknüpfung mit einem Google Ads Konto hergestellt wurde, die Shopping Kampagne erstellen.

Dazu gehen Sie in Ihrem Ads Konto auf “Kampagnen” und klicken dort auf “Kampagne hinzufügen”. Daraufhin öffnet sich ein Fenster, in welchem das Kampagnen-Ziel definiert werden muss.

Shopping-Kampagne erstellen

Wählen Sie in diesem Schritt das Ziel “Umsätze” und als Kampagnentyp “Shopping” aus.

Sie können bei Shopping Kampagnen nun zwischen Standard-Shopping und Smart-Shopping-Kampagnen wählen. Handelt es sich dabei um Ihre erste Shopping Kampagne, empfehlen wir Ihnen, sich für eine Standard-Shopping-Kampagne zu entscheiden, denn dort können Sie sehen, für welche Suchbegriffe Ihre Anzeigen erscheinen und dies dahingehend optimieren.

Im nächsten Schritt können Sie die passende Gebotsstrategie wählen. Zur Auswahl stehen bei Standard-Shopping-Kampagne die Gebotsstrategien “Klicks maximieren”, “Manueller CPC” (auto-optimiert) und Ziel-ROAS. Wir empfehlen, zu Beginn die Kampagnen mit der Gebotsstrategie “Manueller CPC” (auto-optimiert) oder “Klicks maximieren” zu starten und erst dann auf Ziel-ROAS umzustellen, wenn die Kampagne genügend Conversion-Daten gesammelt hat.

Gebotseinstellungen Google Shopping
Beispiel einer Displayanzeige im Format 480x120

Nachdem Sie sich nun für die richtige Gebotsstrategie entschieden haben, können Sie weitere Einstellungen, wie Budget, die Priorität der Kampagne, die Auswahl der Werbenetzwerke, den Standort sowie Start- & Enddatum festlegen und sind startklar.

Fazit zu Google Shopping Kampagnen

Jeder Onlinehändler sollte Google Shopping als vielversprechenden Kanal für den eigenen Online-Marketing-Mix in Betracht ziehen, da der Kanal vor allem durch die hohe Relevanz und die kosteneffiziente Auslieferung besticht.

Google Shopping interessiert Sie und Sie würden es gerne bestmöglich für Ihr eigenes Unternehmen einsetzen? Gerne beraten wir Sie und helfen Ihnen, das Maximum aus Google Shopping herauszuholen. Vereinbaren Sie jetzt ein Beratungsgespräch.

Beitrag teilen:
Share on whatsapp
Share on linkedin
Share on facebook
Share on email
Share on twitter
Jan Schneider
Vereinbaren Sie jetzt Ihren kostenlosen Beratungstermin
Jan Schneider
CEO