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Online Marketing Blog

OMAs Guide – Displaywerbung

Dieser Beitrag ist Teil des Online Marketing Guides. Weitere Artikel der Serie finden Sie hier.

Über das Google Display Netzwerk können mehr als 85 % der Internetnutzer weltweit erreicht werden. Zu diesem Netzwerk gehören mehrere Millionen Websites. Tendenz stark steigend. Display Werbung ist die ideale Möglichkeit, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung einer grossen Masse an potenziellen Kunden vorzustellen, während diese im Internet unterwegs sind. Die Reichweite von Display-Netzwerk-Kampagnen ist riesig und eignet sich perfekt, um Unternehmensziele wie Bekanntheitssteigerung, aber auch Leadgenerierung zu erreichen.

Wie diese Massnahme umgesetzt wird, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag des Online Marketing Guides.

Schritt 1: Grundeinstellungen

Erstellen Sie im Google Ads Konto eine neue Display Kampagne und wählen Sie “Standard-Displaykampagne” aus. Danach bestimmen Sie, wo und in welcher Sprache die Kampagne ausgespielt werden soll und mit welchem Budget.
Weitere wichtige Einstellungen sind die folgenden:

  • Gebotsstrategie: Bei Start einer Displaykampagne wählen wir immer die Gebotsstrategie “Klicks maximieren” damit Google zuerst Daten sammeln kann. Zwar wird oft vorgegeben, man sollte sofort auf Conversion maximieren umstellen, das funktioniert aber leider in vielen Fällen nicht.
  • Frequency Capping: Hier wird bestimmt, wie oft eine Anzeige vom gleichen Nutzer gesehen werden darf. Es ist wichtig, dass man von den Nutzern gesehen wird, sollte diese aber gleichzeitig nicht überfordern.
    Es sind ca. 7 Kontaktpunkte nötig, bis eine Handlung ausgelöst wird.
  • Definieren Sie auszuschliessende Inhalte. Also Themen und Inhalte, mit denen Ihre Werbung nicht in Verbindung gebracht werden soll.
    Somit können sie schon mal den grössten Teil der Seite mit sensiblen Inhalten von der Werbung ausschliessen
Beispiel der Displayeinstellungen 1
Beispiel der Displayeinstellungen 2
Wählen Sie hier die Sprache aus, auf welche die Anzeigen ausgerichtet sind.
Beispiel der Displayeinstellungen 3
Wählen Sie hier die Sprache aus, auf welche die Anzeigen ausgerichtet sind.

Schritt 2: Wen möchten Sie erreichen?

Nun gilt es zu entscheiden, wen Sie ansprechen wollen. Die Zielgruppe kann nach demografischen Merkmalen und nach Interessen definiert werden.

Demografische Merkmale
Bei den demografischen Merkmalen können Alter, Geschlecht und Elternstatus definiert werden. Dabei gilt zu beachten, dass diese Merkmale oft nicht von Google erkannt werden, weshalb sie die Option“unbekannt” ebenfalls auswählen sollten.

Beispiel der Displayeinstellungen 4

Interessen
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die Zielgruppen nach Interessen zu filtern. Diese stellen wir Ihnen in der folgenden Aufzählung kurz vor.

  • Detaillierte demografische Merkmale: Die Zielgruppe wird basierend auf langfristigen Faktoren wie Familienstand und Bildung erstellt. Die Möglichkeiten sind zwar beschränkt, es lohnt sich jedoch definitiv, hier mal reinzuschauen.
  • Zielgruppe mit gemeinsamen Interessen: Sie erreichen Nutzer basierend auf ihren Gewohnheiten und Interessen. Diese Zielgruppen werden von Google automatisch erstellt und sind bereits auf einem sehr guten Niveau.
  • Kaufbereite Zielgruppe und Lebensereignisse: Sie erreichen Nutzer mit einer bestimmten Kaufabsicht und Nutzer mit bestimmten Lebensereignissen wie Jobwechsel, Heirat oder Umzug. Es lohnt sich, diese Filtermöglichkeiten durchzuschauen, sie werden von Google stetig erweitert und es gibt bereits viele verschiedene Absichten, von welchen man hier wählen kann.
  • Remarketing oder ähnliche Zielgruppen: Mit Remarketing erreichen Sie Nutzer, welche bereits mit Ihrer Website interagiert haben, sofern ein Tracking eingerichtet wurde. Ähnliche Zielgruppen sind jene Nutzer, welche ähnliche Interessen aufweisen, wie die Nutzer Ihrer Website.
  • Benutzerdefinierte Zielgruppen: Sie erreichen Nutzer basierend auf Interessen oder der Kaufabsicht. Im Gegensatz zu den oben bereits genannten, können Sie hier aber die Zielgruppe selbst anhand von Keywords, Wortgruppen, verwendeten Apps oder Websites erstellen. Wenn bereits eine Suchkampagne erstellt wurde, können beispielsweise jene Keywords genutzt werden, die am besten performt haben.
    Es muss aber beachtet werden, dass mindestens 50 Keywords definiert werden sollten, damit die Zielgruppe auch gut ausgeliefert werden kann. Bei Keywords, die nicht so häufig gesucht werden, ist es sinnvoll, diese noch etwas allgemeiner zu definieren.
Beispiel der Displayeinstellungen 5
Beispiel der Displayeinstellungen 6

Wie entscheiden Sie nun, welche Zielgruppen Sie auswählen sollen? Hier gilt es, die verschiedenen Zielgruppen auszuprobieren und zu testen, welche am besten passt. Die benutzerdefinierten Zielgruppen sind sehr genau und können deshalb immer verwendet werden. Wenn dadurch die Zielgruppe aber sehr klein wird, kann es sein, dass die Anzeigen fast nicht ausgespielt werden. Dann lohnt es sich, die Zielgruppen offener zu gestalten.
Wenn Sie beispielsweise ein biologisches Abwaschmittel verkaufen, kann es sein, dass die Suchanfragen in diesem Bereich zu gering sind. Dann müssten Sie die Zielgruppe zum Beispiel auf Personen ausrichten, die sich für einen nachhaltigen Lebensstil interessieren. Somit erreichen Sie auch Nutzer, welche sich noch nicht mit biologischem Abwaschmittel auseinandergesetzt haben.

Schritt 3: Wo möchten Sie Ihre Zielgruppe erreichen?

Im dritten Schritt können Sie festlegen, wo Ihre Anzeigen geschalten werden sollen. Hier gilt es zu beachten, dass Sie die Zielgruppe mit diesem Filter zusätzlich einschränken. Wenn Ihre Zielgruppe bereits sehr klein ist (z.B. nur 10’000 Nutzer), macht es mehr Sinn, diese nicht zusätzlich durch Placements einzugrenzen.

Es gibt 3 verschiedene Möglichkeiten:

  • Keywords: Sie können Begriffe definieren, welche mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen zusammenhängen. Die Kampagne wird dann auf Websites mit diesen Keywords ausgerichtet.
  • Themen: Sie können von Google vordefinierte Themen auswählen, um Ihre Anzeigen auf Websites auszurichten, welche diese Themen beinhalten.
  • Placements: Sie können bestimmte Websites auswählen, auf welche Ihre Anzeigen ausgeliefert werden sollen.
Beispiel der Displayeinstellungen 7

Schritt 4: Mit welchem Content möchten Sie Ihre Zielgruppe ansprechen?

Im letzten Schritt werden die Anzeigen erstellt. Es können vordefinierte Banner hochgeladen werden, wir empfehlen jedoch responsive Displayanzeigen zu verwenden. Bei diesem Anzeigentyp werden Bilder, Logo, Titel und Beschreibungen hochgeladen und Google generiert automatisch die Anzeigen für die Auslieferung.
Mit diesen Anzeigen können Sie vom maschinellen Lernen von Google profitieren, denn Google versucht, die optimale Kombination von Bild und Text zu ermitteln, sodass die Performance der Anzeigen gesteigert wird. Ausserdem ist die Reichweite viel grösser, da die Anzeigen in jedem Format geschaltet werden können.

Für die Anzeigen müssen die folgenden Assets bereitgestellt werden:

  • Verwenden Sie mindestens ein Bild. Dieses wird im Format 1:1 und 1.91:1 benötigt. Sie können die Bilder entweder bereits in diesen zwei Formaten hochladen oder ein Bild im Konto auf die passenden Formate zuschneiden.
  • Laden Sie ihr Logo in den folgenden Formaten hoch 1:1 und 4:1. Wenn ein CI/CD eingehalten werden muss, können die Logos auch direkt in die Bilder eingefügt werden, wobei Google aus Performancegründen davon abrät.
  • Definieren Sie im Idealfall 5 verschiedene Anzeigentitel. Diese dürfen je 30 Zeichen haben und sollte die Hauptaussage enthalten.
  • Definieren Sie im besten Fall auch 5 Beschreibungen. Diese dürfen 90 Zeichen haben und dienen dazu, dem Nutzer weitere Informationen zu geben.
  • Definieren Sie einen langen Anzeigentitel. Dieser kann alleine stehen und sollte daher den Anzeigentitel und eine Beschreibung enthalten und darf 90 Zeichen lang sein.

Und schon ist Ihre Displaykampagne eingerichtet.

Beispiel-Displayanzeige im Format 160x600
Beispiel einer Displayanzeige im Format 160x600
Beispiel-Displayanzeige im Format 300x250
Beispiel einer Displayanzeige im Format 300x250
Beispiel-Displayanzeige im Format
Beispiel einer Displayanzeige im Format 480x120

Erfahren Sie im nächsten Beitrag des Ultimativen Marketing Guides, wie Sie gekonnt Social Media Kampagnen schalten!
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Jan Schneider
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Jan Schneider
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